| 2008 |
Lindner |
Berufsname, jemand, der mit Lindenholz arbeitet oder nahe Linden wohnt. |
Deutsch |
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| 2009 |
Linse |
Spitzname, evtl. für jemanden mit runden Augen (ähnlich Linse), oder Beruf/Handwerk im Lebensmittelbereich. |
Deutsch |
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| 2010 |
Löst |
Der Nachname „Löst“ ist selten und seine genaue Bedeutung ist nicht eindeutig gesichert, da die Herkunft nicht umfassend erforscht und dokumentiert ist. Eine Theorie besagt, dass „Löst“ vom althochdeutschen Wort „läst“ abgeleitet ist, welches „Narr“ oder „Tor“ bedeutet. Dieser Bedeutungsansatz orientiert sich an Übernamen, die häufig für Personen mit bestimmten Charaktereigenschaften vergeben wurden. Es wird vermutet, dass der Name ursprünglich einen Übernamen für eine auffällige oder eigenwillige Person darstellte. |
In der deutschen Namensforschung sind ähnliche Nachnamen (wie „Loser“ oder „Lösser“) häufiger, und deren Wurzeln liegen oft im mittelhochdeutschen „lösen“ (befreien, lösen) oder beziehen sich auf Beruf und sozialer Stellung, jedoch gibt es keine gesicherte Übertragung dieser Bedeutungen direkt auf „Löst“.„Löst“ wird als deutscher Familienname betrachtet, der vermutlich aus dem mitteldeutschen oder norddeutschen Sprachraum stammt.
Verwandte Nachnamen wie „Loser“, „Lösser“ und deren Varianten sind typischerweise in Deutschland, insbesondere im Süden und Westen, verbreitet.
Die Namensverbreitung von „Löst“ ist sehr begrenzt, was seine regionale Spezifik zusätzlich |
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| 2011 |
LĂĽbbert |
Patronym, abgeleitet vom Vornamen Liutbert = „Volk + glänzend/stark“ |
gebräuchlich in Norddeutschland. |
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| 2012 |
LĂĽder |
Patronym, von althochdeutsch „liut“ = Volk |
ursprünglich „der vom Volk“ oder „Volksmann“. |
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| 2013 |
Ludwig |
Patronym, althochdeutsch „hlud“ = berühmt + „wig“ = Kampf |
Bedeutung: „berühmter Krieger“. |
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| 2014 |
Lummerzum |
Unklar, evtl. Orts- oder Ăśbername |
Deutschland |
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| 2015 |
LĂĽtzow |
Wohnstättenname, Herkunft von Lützow (Ortsname in Mecklenburg-Vorpommern). |
Deutsch |
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| 2016 |
Maass |
Patronym, abgeleitet von Matthäus = „Geschenk Gottes“ |
verbreitet in Norddeutschland. |
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| 2017 |
Maiwald |
Wohnstättenname oder Übername, „im Maiwald lebend“ |
Bezug zu Waldgebieten. |
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| 2018 |
Malchowin |
Wohnstättenname, vermutlich aus Ort Malchow oder Umgebung |
Kennzeichnet Herkunft. |
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| 2019 |
Mammach |
Unklar, eventuell jĂĽdische Herkunft |
Deutschland/Polen |
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| 2020 |
Mantke |
Patronym oder Übername, abgeleitet von Mant (Kurzform von Namen) oder Mantel-Träger |
Nordostdeutschland. |
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| 2021 |
Marnitz |
Wohnstättenname, Bezug auf Marschland oder Ort |
Norddeutschland |
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| 2022 |
Marquiller |
Französischer Name, Berufsname „Markierer“ oder „Grenzzeichner“ |
Herkunft Frankreich. |
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| 2023 |
Marschner |
Eine weit verbreitete Deutung leitet Marschner vom mittelniederdeutschen Wort marsch („Sumpf“, „Niederung“) ab. In diesem Fall wäre es ein Wohnstättenname für jemanden, der in oder bei einer sumpfigen Gegend lebte.​
Eine weitere Erklärung sieht in Marschner eine Berufsbezeichnung, die sich vom Wort Marschall ableitet. Ein Marschall war im Mittelalter ein hoher militärischer Offizier – der Name Marschner könnte somit ursprünglich eine Berufsbezeichnung oder Ableitung für jemanden gewesen sein, der bei einem Marschall diente oder eine ähnliche Funktion hatte. |
Der Nachname Marschner ist deutscher Herkunft und lässt sich auf mehrere mögliche Ursprünge zurückführen, die sowohl berufliche als auch geographische Bezüge haben.
Der Nachname Marschner ist besonders in Sachsen, Thüringen und Schlesien verbreitet, also in Regionen mit historischen Verbindungen zu Böhmen.​
Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich der Name auch durch Binnenwanderungen und Auswanderung nach Nordamerika, wo er bis heute vorkommt. |
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| 2024 |
Marx |
Patronym, Kurzform von Markus |
verbreitet in Deutschland und Ă–sterreich. |
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| 2025 |
Masse |
Patronym oder Ăśbername, von Mathias |
auch Gewichtsbezug möglich (stark, schwer). |
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| 2026 |
Mechelke |
Der Name leitet sich vermutlich von einem alten Vornamen „Mechel“ oder „Michael“ ab.
Die Endung „-ke“ ist in Norddeutschland ein typisches Diminutivsuffix, das „kleiner“ oder „Sohn von“ bedeuten kann.
Übersetzt könnte man also sagen:
„kleiner Michael“ oder „Sohn von Michael“. |
Mechelke ist ĂĽberwiegend in Norddeutschland verbreitet, besonders in Brandenburg, Mecklenburg und Sachsen-Anhalt.
Der Name ist sehr wahrscheinlich patronymisch, also von einem Vornamen eines Vorfahren abgeleitet. |
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| 2027 |
Medel |
Wohnstättenname, evtl. von Fluss Medel oder altem Ortsnamen |
Bedeutung: „Siedlung am Wasser“. |
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| 2028 |
Mehle |
Berufsname, vom Bäcker oder Müller, „der Mehlverarbeitende“ |
auch als Spitzname. |
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| 2029 |
Mehlhorn |
Berufsname für Müller oder Getreidehändler |
Deutschland |
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| 2030 |
Meixner |
Berufsname, ursprĂĽnglich MĂĽller oder jemand, der Mais/mehl verarbeitete |
deutsch-sĂĽddeutsch. |
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| 2031 |
Mengel |
Übername, „der Kleine“ oder Patronym aus Meng (Kurzform von Namen) |
evtl. abgeleitet von „menge“ = klein. |
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| 2032 |
Merteneit |
Slawischer Herkunftsname, vermutlich aus Mecklenburg oder Pommern |
Patronym oder Ortsbezug. |
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| 2033 |
Mesker |
Berufsname, evtl. Metzger oder Händler |
auch regional verbreitet. |
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| 2034 |
Meyer |
Berufsname, oberdeutsch für „Verwalter, Pächter eines Hofes“ |
einer der häufigsten deutschen Namen. |
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| 2035 |
Michael |
Patronym, vom Vornamen Michael = „Wer ist wie Gott?“ |
christlicher Ursprung. |
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| 2036 |
Michaelis |
Patronym, „Sohn von Michael“ oder Bezug auf den Feiertag Michaelis. |
Deutsch |
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| 2037 |
Mielke |
Patronym, von Michael abgeleitet |
typisch fĂĽr Nordostdeutschland. |
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