| 2038 |
Minzerpost |
Unklar, evtl. Berufs- oder Herkunftsname |
Deutschland |
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| 2039 |
Moehlser |
Wohnstättenname, „bei der Mühle wohnend“ |
Berufsname für Müller möglich. |
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| 2040 |
Mohr |
Ăśbername, Bezug auf dunkle Hautfarbe oder Haarfarbe |
auch als Berufsname fĂĽr Maurer. |
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| 2041 |
Monschke |
Slawischer Patronymname, evtl. aus Mecklenburg oder Pommern |
Bedeutung unklar. |
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| 2042 |
More |
Übername, möglicherweise für jemanden aus Moorgebiet |
auch als Patronym verwendet. |
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| 2043 |
Morgenstern |
Ăśbername, hell wie der Morgenstern, poetischer Beiname. |
Deutschland |
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| 2044 |
MĂĽcke |
Spitzname, fĂĽr kleine, flinke Personen oder Kinder |
kann auch als Wohnstättenname vorkommen. |
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| 2045 |
MĂĽller |
Berufsname, betreibt MĂĽhle |
einer der häufigsten deutschen Namen. |
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| 2046 |
Nachtigall |
Tiername als Übername, singende Person, symbolisch für Sänger oder Musiker. |
Deutschland |
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| 2047 |
Naras |
Slawischer oder hebräischer Ursprung |
Bedeutung unklar, evtl. Patronym. |
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| 2048 |
Nass |
Ăśbername, fĂĽr jemanden, der im Wasser arbeitete oder lebte |
auch als Spitzname. |
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| 2049 |
Nehls |
Patronym, Kurzform von Cornelius oder Johannes |
verbreitet in Norddeutschland. |
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| 2050 |
Nehrkorn |
Wohnstättenname oder Übername, „der im Kornfeld wohnende“ |
typisch fĂĽr Mitteldeutschland. |
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| 2051 |
Nettelbeck |
Wohnstättenname, bei Nesselpflanzen lebend |
Deutschland |
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| 2052 |
Neumann |
Ăśbername, fĂĽr jemanden neuen in Ort oder Beruf |
„der Neue“. |
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| 2053 |
Niederstrasser |
Wohnstättenname, „der im unteren Strassenteil wohnte“ |
aus Flurnamen. |
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| 2054 |
Nissel |
Patronym, evtl. Kurzform von Nikolaus |
verbreitet in Mitteldeutschland. |
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| 2055 |
Nitschke |
Nitschke ist eine Variante von Namen wie Nitsch oder Nitsche, welche als slawisch beeinflusste Koseformen von Nikolaus (deutsch: Nikolaus) gelten. Der Ursprung liegt im altbairischen und sorbisch-wendischen Sprachraum, wo der Name oft als liebevolle Kurzform verwendet wurde. |
Das Suffix -ke ist ein typisches Diminutiv im Slawischen, etwa vergleichbar mit -ka, -ko, was eine Verniedlichung ausdrĂĽckt.
In einigen Fällen kann der Name auch von Ortsnamen wie Nitzschka (östlich von Leipzig) abgeleitet sein.
Der Name ist besonders in Sachsen, Brandenburg, Schlesien und Mecklenburg verbreitet und findet sich heute auch in deutschen Auswanderergemeinschaften weltweit, z. B. in den USA, Australien und Kanada. |
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| 2056 |
Noack |
Slawischer Patronymname, ursprünglich aus „Nowak“ = Neuling, Neubürger. |
Slawisch/Deutsch |
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| 2057 |
Noffke |
Patronym oder Wohnstättenname, Herkunftslage unklar |
Norddeutschland. |
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| 2058 |
Noldan |
Patronym, Kurzform von Arnold oder Ferdinand |
Bedeutung „der Adlige, der kühn ist“. |
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| 2059 |
Nuck |
Koseform eines Vornamens oder Ăśbername |
Deutschland |
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| 2060 |
Ohler |
Wohnstättenname, „bei Eichenwald“ oder „Ahler/Höhler“ |
regional verbreitet. |
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| 2061 |
Ostermann |
Berufs- oder Wohnstättenname, „Mann aus dem Osten“ |
oft Einwanderer aus Ostdeutschland. |
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| 2062 |
Otten |
Patronym, Sohn des Otto |
Deutschland |
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| 2063 |
Overlac |
Wohnstättenname, möglicherweise Niederländisch/Friesisch |
bedeutet „über Wasser/See“. |
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| 2064 |
Palzer |
Wohnstättenname oder Übername, bezeichnet jemanden aus der Pfalz („Palz“) |
Hinweis auf Herkunft. |
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| 2065 |
Passow |
Ortsname aus Pommern, slawische Wurzeln |
Polen/Deutschland |
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| 2066 |
Patommel |
Der Nachname Patommel ist sehr selten und hat deutsche Wurzeln. Es gibt nur wenige Quellen, daher lassen sich Herkunft und Bedeutung nur näherungsweise ableiten.
Patommel“ könnte sich aus alten Vornamen oder Koseformen zusammensetzen, wie z. B. „Pat“ (als Kurzform eines Namens wie Patrick oder Pater) und „-ommel“ als regionale Diminutiv- oder Koseendung.
Damit könnte der Name sinngemäß „kleiner Pat“ oder „Abkömmling von Pat“ bedeuten.
Exakte Bedeutungen sind schwer belegbar, da der Name sehr selten ist und in klassischen Namenswörterbüchern nicht auftaucht. |
Der Name ist deutschsprachig, vermutlich aus dem nordwestlichen oder westlichen Deutschland.
Wahrscheinlich handelt es sich um einen patronymischen oder Übernamen, d. h. er leitet sich entweder von einem Vornamen oder einer charakteristischen Eigenschaft eines Vorfahren ab.
Heute extrem selten in Deutschland; nur wenige Träger, regional wahrscheinlich begrenzt.
Historische Erwähnungen finden sich vor allem in Kirchenbüchern oder alten Urkunden. |
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| 2067 |
Pätz |
Spitzname, evtl. fĂĽr jemanden, der schnell spricht (patzen = schnattern) |
auch Patronym möglich. |
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